Asexualität online – Beiträge auf narrative.ly

Kirstin Kelly berichtet in „No Sex, With Strings Attached“ davon, wie schwierig es sein kann, als asexuelle Person in einer Beziehung mit einem nicht-asexuellen Partner das richtige Maß zu finden. Sehr persönlich, und vielleicht etwas für diejenigen die sich fragen „eine Bezeihung zwischen einer asexuellen und einer nicht-asexuellen Person, geht das?“

Der Comic „How I Learned to Love Being Aromantic“ von Kotaline Jones ist nicht nur knuffig, sondern beschreibt auch, wie es sich anfühlt, asexuell zu sein und keine romantische Anziehung zu fühlen, und wie schwierig es sein kann, sich selbst so zu aktzeptieren, wie man ist.

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Asexualität online – QAC

Manche Dinge sind online wesentlich präsenter als offline. Oder zumindest hat es den Anschein. Meiner Meinung nach ist das auch beim Thema Asexualität so.

Während die traditionelleren Medien, ganz zu schweigen von der Umwelt im Allgemeinen, erst allmählich zu realisieren beginnen, dass ja, dieses komische „Online-Phänomen“, das plötzlich regelmäßig in Youtube-Videos, Facebook-Posts, auf Tumblr, in Blogs und in Foren auftaucht, vielleicht tatsächlich etwas ist, mit dem man sich mal beschäftigen sollte, bloggt, postet, twittert, diskutiert und streitet die online-Community schon fleißig weiter.

Gelegentlich liest man, oder wird verbal der Vorwurf erhoben, Asexualität sei ein „Tumblrism“, eine Mode-Erscheinung, populär gemacht durch die schnelllebige, bunte und oft übertriebene Welt der sozialen Medien. Ganz ehrlich? Das ist Blödsinn. Asexualität gab es lange vor Tumblr (oder dem Internet im Ganzen). Die sozialen Medien haben dem Begriff, und dem, wofür er steht, lediglich zu längst verdienter Aufmerksamkeit verholfen, und das ist gut so. Nicht nur sorgen sie dafür, dass mehr Leute erfahren, dass Aexualität überhaupt existiert, sie helfen der asexuellen Community auch, sich zu vernetzen und auszutauschen, klären auf, stellen Wissen, Tipps und manchmal Hilfe zur Selbsthilfe bereit.

Gerade heute bin ich durch einen Beitrag auf Acebook zufällig auf Vespers Youtube-Kanal Queer as Cat (QAC) gestoßen. Vesper beschreibt sich selbst als „30 Jahre alt, non-binary, bi/panromantisch und asexuell.“ Die Videos sind in Englisch, aber es ist gut verständlich und viele haben Untertitel. Ich finde sie großartig. Sie sind technisch nicht besonders anspruchsvoll, Vesper gibt das selbst auch zu, es gibt keine coolen Effekte, keine Hintergrundmusik, etc. Dafür sind sie sehr ehrlich, sehr persönlich. Sie beschäftigen sich mit diversen Themen, Asexualität, Geschlechterrollen und – stereotypen, Coming Out, romantischen Orientierungen, Familie, etc.

Ganz besonders gut gefallen hat mir dieses Video, in dem es um Vorurteile, Diskriminierung und die Frage wie erkläre ich Asexualität geht.

Inzwischen gibt es eine ganze Menge Youtuber, die sich gelegentlich oder regelmäßig in ihren Videos mit dem Thema Asexualität auseinandersetzen. Nach und nach werde ich in diesem Blog sicher noch mehr davon vorstellen.